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Quartiersentwicklung in Bamberg Südwest

Auf dieser Seite wollen wir Sie über die Entwicklung des Quartiers der Joseph-Stiftung in Bamberg Südwest auf dem laufenden halten.

Über das Quartier

Insgesamt verfügt die Joseph-Stiftung in Bamberg-Südwest über rund 280 Wohnungen. Die Gebäude wurden in der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre mit öffentlichen Mitteln der damals gültigen Förderkulisse zum Bau von Sozialwohnungen errichtet. Die Joseph-Stiftung will das Quartier in den nächsten Jahren gemäß Ihrem Stiftungsauftrag entwickeln.

Klare und ehrgeizige Ziele

Der Joseph-Stiftung geht es hier um mehr als nur das reine Wohnen. Als Handlungsvorgabe sieht sich das Unternehmen ihrem sozialen Auftrag als kirchliches Wohnungsunternehmen verpflichtet, bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsgruppen zu schaffen. Das heißt: geförderten, frei finanzierten und eigentumsbildenden Wohnraum anzubieten.

Klimastrategie und Stiftungsauftrag

Die Quartiersplanung umfasst verschiedene soziale Angebote sowie Gemeinschaftsflächen für gemeinschaftliche Wohnformen. Die Joseph-Stiftung ist Mitglied der Initiative Wohnen.2050 und verfolgt das Ziel, ihren Gebäudebestand bis spätestens 2050 klimaneutral weiterzuentwickeln. Die damit verbundenen strategischen Zielsetzungen werden bei der Entwicklung des Quartiers berücksichtigt. Darüber hinaus werden Fragen der Energieversorgung, der Freiraumgestaltung sowie der Nutzungsdurchmischung in die Planung einbezogen. Im Bereich Infrastruktur und Mobilität werden Konzepte für die Nahversorgung, den öffentlichen Personennahverkehr, Sharing-Angebote und die Elektromobilität geprüft.

Quartiersentwicklung im Dialog

Den Ausgangspunkt der Entwicklung bildete ein städtebaulicher Architekturwettbewerb. Zur Vorbereitung führte die Joseph-Stiftung einen Beteiligungsprozess mit Vertretungen der Stadt Bamberg, Mieterinnen und Mietern, Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren Interessengruppen durch. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse flossen in die Wettbewerbsaufgabe und anschließend in die Entwicklung einer Umsetzungsstrategie ein. Ziel des Vorgehens war es, unterschiedliche Anforderungen an Wohnen, Infrastruktur und Freiraumgestaltung frühzeitig in die Quartiersentwicklung einzubeziehen.

Studentische Arbeiten mit hoher Qualität

Eine erste, unabhängige Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen des Quartiers erfolgte durch Studierende der Fakultät Architektur der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeiten entwickelten sie unterschiedliche Konzepte für die künftige Quartiersentwicklung. Die Ergebnisse lieferten wertvolle Impulse für die weitere planerische Bearbeitung des Standorts.